Einzelveranstaltungen

 

 

Folgende (digitale) Veranstaltungen sind für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet und können somit unabhängig von einer (Un)Konferenz-Teilnahme besucht werden. Wir freuen uns auf Euch!

Mit Tagesmüttern und Putzkräften zu mehr Gleichberechtigung?!

Fr., 09. Okt. 2020,

20.00 – 21.30 Uhr

| online-livestream

Ein Gespräch über Emanzipation, soziale Ungleichheit und die Verantwortung für Sorgearbeit mit Sonja Eismann (Mit-Herausgeberin des Missy Magazine), Francis Seeck (Vertretungsprofessor*in für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft Hochschule Neubrandenburg und Antidiskriminierungstrainer*in) und Fabiana Blasco (Care-Revolution Netzwerk).

  • Mehr Informationen finden sich hier.

  • Hier gehts direkt zum Livestream.

Veranstaltet durch Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen.

Würde: Mehr als sicher, sauber, satt?

Sa., 10. Okt. 2020,  
10.15 – 12.45 Uhr

| präsenz

Die hannoversche Performancegruppe Frl. Wunder AG  lädt zu einer Social Fiction-Zeitreise ein: Mit künstlerischen Strategien und Inputs von Expert*innen wie dem Ersten Sprecher des „Zentralrats der Asozialen in Deutschland“, Tucké Royale, bewegen wir uns im Workshop zwischen Steintor und Staatsoper, um gemeinsam die Institutionen einer künftigen, von Armen regierten Stadtgesellschaft zu erfinden. Im Zentrum steht die Frage: Wessen Beitrag zur Gesellschaft wird gewürdigt? Und wie?

  • Mehr Informationen finden sich hier.

 

Eine Anmeldung per E-Mail an femutopien@posteo.de ist erforderlich, da Teilnahmeplätze begrenzt sind. Veranstaltet durch Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, Landesarmutskonferenz Niedersachsen und VHS Hannover.

Pack Dein Strickzeug weg, Kaschiebe, du blamierst uns!

Sa., 10. Okt. 2020,  

10.15 – 12.45 Uhr

| hörstück [vorpremiere]

 

Eine Bearbeitung des Hörspiels „Die Weiberbrigade“ nach Inge Müller

von Justina Fink / Hannah Maneck / Hannah Ruoff / Leipzig 2020 (50 Minuten, in deutscher Sprache)

Das Hörstück ist Hörspiel, Feature, Diskussion und Klangcollage gleichermaßen. Dabei erzählt das Hörstück die Geschichte von Jenni Nägle und ihrer „Weiberbrigade“, die als Schlosserinnen 1960 im Kombinat „Schwarze Pumpe“ arbeiten und leben. Die Geschichte erzählt von den Alltagskämpfen von Kaschiebe, Vera und Jenni und den anderen Menschen in der Brigade und im Kombinat, ihrer gelebten oder auch fehlenden Solidarität; von Ehe, Kindererziehung und Sexualität. Dabei kommentieren die Sprecherinnen, drei Leipziger Rentnerinnen, was sie lesen und erzählen ihre Perspektive auf die Frauen*politik der DDR. Ergänzt wird dieser Teil der Erzählung sowohl durch den historischen Blick in Alexandra Kollontais Thesen zur Sexualmoral, sowie durch den Blick in Inge Müllers Produktionsprozess und ihre Stellung als Autorin in der DDR.

 

Das Hörstück fragt wie Sorge- und Hausarbeit anders organisiert sein könnte. Es fragt wie das Verhältnis von Arbeit, Geschlecht und Beziehungen durch ökonomische Abhängigkeiten strukturiert wird. Es fragt wie das binäre Geschlechtersystem zu überwinden ist.

 

Die Produktion wurde gefördert vom Fachschaftsrat Soziale Arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg, dem StuRa der Uni Leipzig und den Fachschaftsräten Germanistik, Theater-, Politik- und Kulturwissenschaften der Uni Leipzig.

​Ausschnitte aus folgenden Liedern sind im Hörspiel zu hören:

  • “Nadezhda” von Anna German

  • “A za Oknom to Dozh to Sneg” von Tamara Miansarova

  • “Damals” von Bärbel Wachholz

  • “Cherniy Kot” von Tamara Miansarova

  • “Verbesserungsvorschlag” von Oktoberklub

  • “The Drunken Happy End” von Mega Laottia

 

What does it mean to be a decolonial ally?

Sa., 10. Okt. 2020,  
15.00 – 18.00 Uhr +

So., 11. Okt. 2020

15.00 – 18.00 Uhr

| online-workshop

Attention is increasing to racialized and gendered systemic oppression. Nevertheless, transformation proposals seldom include the most disadvantaged peoples’ perspectives on today's social-economic-ecological emergencies. Yet, their struggles, and lived alternatives provide insightful criticism on what is at stake, the current economic system’s blind spots, and what is left out from transformation agendas.
 
We are bringing together different collectives working with refugees and migrants, on gender and migration, and fighting against extractivism to address these shortcomings. Through this interactive workshop we seek to learn how we can ally with international movements. Join us to reflect on how we can support each other, decolonize our thinking, organization and actions.

Unsere Kooperationspartner:innen

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